Am Sonntag ist das Rügen Film Festival 2017 zu Ende gegangen. Der Preis für den besten Film ging an den dänischen Wettbewerbsbeitrag „Across the Waters“ (Regie: Nicolo Donato). Der mit 7.500 Euro dotierte Hauptpreis des ersten Rügen International Film Festival wurde vom Medienpartner Ostsee-Zeitung gestiftet. Der international besetzten Jury gehörten Rebecca Cremona, Aiste Diržiute, Martin Dušek, Dr. Bartosz Wójcik, und Meinolf Zurhorst an. Die Preisfigur wurde von dem Bildhauer Thomas Jastram geschaffen.

Über den vom Kaufhaus Stolz gestifteten und mit 2.000 Euro dotierten Preis „Leben am Wasser“ konnten sich die Schüler der Altenkirchener Schule „Windland“ für ihren Film „Die Fischer auf Rügen – ein Beruf im Wandel der Zeit“ freuen. Mit ihrem Film haben die Schüler der Altenkirchener Windlandschule sich mit dem Beruf des Fischers auseinandergesetzt und mit den schwierigen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen, unter denen Fischerei auf der Insel heute stattfindet. Unterstützt wurde diese Arbeit durch die Stralsunder Medienwerkstatt „Identity Films“.

Der „Findlingspreis“ ging an den polnischen Film „Father 0“ (Polen 2015, Regie: Konrad Pachciarek) und wurde vom Landesverband Filmkommunikation e.V. Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Vorstandsmitglied Marion Prager-Wiehn vom LichtSPieLE Sassnitz e.V. bildete die Jury.

Der Publikumspreis des Rügen International Film Festival ging an den deutschen Wettbewerbsbeitrag „Freddy/Eddy“. Der von der jungen Regisseurin Tini Tüllmann im vergangenen Jahr gedrehte Streifen verlegt das Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Thema in die Idylle der bayerischen Tegernseeregion.

Zur Preisverleihung im Theater Putbus waren zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur gekommen. Im Marstall Putbus fand anschließend der feierliche Abschlussempfang des ersten Rügen International Film Festival statt.